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Umfrage zur Covid-19-Pandemie

 

Zur Umfrage

Zum Jahresauftakt starten wir eine Umfrage zu den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf unsere Region.

Warum? Wir möchten durch regelmäßige Erhebungen ein schärferes Bild gewinnen und relevante Daten für die Wirtschaft, die Verwaltung und die Wissenschaft generieren. Auch unsere Arbeit, unsere Handlungsfelder und die Ausrichtung unserer Projekte soll stärker auf konkreten Daten aus der Region basieren. So können wir unsere Arbeit optimal auf Ihre Bedürfnisse und die des Landkreises anpassen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie an der Umfrage teilnehmen würden, bis zum 29. Januar haben Sie dazu die Gelegenheit.

Corona-Krise: Informationen für Unternehmen

Als Wirtschaftsförderung des Landkreises nehmen wir die durch das Coronavirus für unsere Unternehmen, Hotellerie- und Gastronomiebetriebe sowie die weiteren touristischen Leistungsträger entstandene Problemlage sehr ernst. 

Nachfolgend haben wir die von offiziellen Stellen verfügbaren Informationen für Sie zusammengefasst:

 

 

Beschlüsse der Bundeskanzlerin und der Regierungschefs der Länder vom 13. Dezember

Vor dem Hintergrund der Entwicklung des Infektionsgeschehens haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 13. Dezember 2020 eine Reihe von Maßnahmen beschlossen. Unter anderem Betrifft dies die Schließung von Einzelhandels- und Dienstleistungsunternehmen ab Mittwoch, 16. Dezember 2020.

Die Beschlüsse finden Sie hier.

 

 

Außerordentliche Wirtschaftshilfe

Für die von den temporären Schließungen in Folge der Beschlüsse vom 28. Oktober erfassten Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen wird der Bund eine außerordentliche Wirtschaftshilfegewähren, um sie für finanzielle Ausfälle zu entschädigen. Der Erstattungsbetrag beträgt 75% des entsprechenden Umsatzes des Vorjahresmonats für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter, womit die Fixkosten des Unternehmens pauschaliert werden. Die Prozentsätze für größere Unternehmen werden nach Maßgabe der Obergrenzen dereinschlägigen beihilferechtlichen Vorgaben ermittelt. Die Finanzhilfe wird ein Finanzvolumen von bis zu 10 Milliarden haben.

Anträge können ab sofort bis 31. Januar 2021 über den Antragslogin der bundeseinheitlichen IT-Plattform der Überbrückungshilfe gestellt werden. Der Antrag muss elektronisch durch einen Steuerberatenden, Wirtschaftsprüfenden, vereidigten Buchprüfenden, Rechtsanwalt oder Rechtsanwältin gestellt werden (sogenannte prüfende Dritte).

Soloselbständige sind bis zu einem Förderhöchstsatz von 5.000 Euro unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt über den Direktantragslogin, sofern sie bisher noch keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben. Als Voraussetzung hierfür wird ein ELSTER-Zertifikat benötigt. Informationen zur Erstellung eines Benutzerkontos für ELSTER und zur Zertifikatsdatei finden Sie auf dem ELSTER-Portal.

Alle Informationen zu der "Novemberhilfe" finden Sie hier.

 

 

Elfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmen-verordnung

Die elfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung trat am 16. Dezember 2020 in Kraft und tritt am 10. Januar 2021 außer Kraft.

 

 

ServiceCenter Corona-Pandemie

Video-Tutorials über den Umgang mit aktuellen Erlässen, dem beantragen von Fördermitteln oder Kurzarbeit finden Sie auf der Website des Verband bayrische Wirtschaft.

 

 

Informationen des Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie hat wichtige Informationen und Links für betroffene Unternehmen veröffentlicht. Insbesondere bezüglich finanzieller Unterstützungsangebote sowie dem Thema Kurzarbeit. Hier geht es zur Informationsseite: StMWi

 

 

Informationen des Landratsamtes

Informationen des Landratsamtes Miesbach für alle Bürgerinnen und Bürger zum Thema Coronavirus finden Sie hier: LRA MB

 

 

Bericht aus der Kabinettssitzung vom 14. Dezember 2020

Der Ministerrat beschließt weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Vom 16. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 gelten daher folgende ergänzende Maßnahmen:

  • Das Infektionsgeschehen in Bayern macht es notwendig, dass landesweit eine nächtliche Ausgangssperre von 21 Uhr bis 5 Uhr früh gilt.
  • An den geltenden Kontaktbeschränkungen wird festgehalten. Nur für die drei Weihnachtstage 24. bis 26. Dezember 2020 gilt darüber hinaus, dass sich bei Treffen im engsten Familienkreis alle Angehörige des eigenen Hausstands mit höchstens vier über den eigenen Hausstand hinausgehenden Personen (zuzüglich deren Kinder im Alter bis 14 Jahren) treffen dürfen.
  • Die bayerischen Schulen werden geschlossen. Schulveranstaltungen und Mittagsbetreuung finden nicht statt. Angebote des Distanzlernens werden in allen Schularten und Jahrgangsstufen bis zum 18. Dezember 2020 eingerichtet.
  • Für eine finanzielle Unterstützung (Überbrückungsgeld III) wird das Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie mit dem Bund und den Ländern in zügige Verhandlungen über die Einzelheiten eintreten.

Den ausführlichen Beschluss finden Sie hier.

 

 

Überbrückungshilfe II für Solo-Selbstständige sowie kleine und mittelständische Unternehmen

Kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Pandemie einstellen oder stark einschränken mussten, können umfassende Zuschüsse als Überbrückungshilfe II erhalten. Diese Förderung wird für die Monate September bis Dezember 2020 verlängert und ausgeweitet. Die Zugangsbedingungen werden zudem vereinfacht.

Beantragt wird Überbrückungshilfe II von allen Betroffenen immer über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer. Diese prüfen die geltend gemachten Umsatzeinbrüche und die fixen Kosten und beantragen die Überbrückungshilfe über eine gemeinsame Antragsplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de. Dort können sich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer registrieren. Seit dem 21. Oktober können online Anträge für die Überbrückungshilfen II gestellt werden.

 

 

Überbrückungshilfe III für Unternehmen mit Umsatzeinbrüchen

Die Überbrückungshilfe unterstützt Unternehmen, Soloselbstständige sowie Freiberuflerinnen und Freiberufler, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind. Es handelt sich um unbürokratische und schnelle Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Die Überbrückungshilfe II läuft derzeit noch bis zum 31. Dezember 2020. Sie soll nach dem Willen von Olaf Scholz und Peter Altmaier nun als Überbrückungshilfe III bis Ende Juni 2021 verlängert und erweitert werden. Die Details stehen fest und werden zeitnah bekannt gegeben. Auch hier wird es weitere Verbesserungen geben, bspw. bei der Ansetzbarkeit von Ausgaben für Instandhaltung, Modernisierungsmaßnahmen oder auch Kosten für Abschreibungen. Bei der Höhe sind anstelle von bislang max. 50.000 Euro pro Monat künftig bis zu max. 200.000 Euro pro Monat Betriebskostenerstattung möglich. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

Neustarthilfe - besondere Unterstützung für Soloselbstständige

Die Überbrückungshilfe III wird erhebliche Verbesserungen für Soloselbständige bringen. Betroffene, zum Beispiel aus dem Kunst- und Kulturbereich, sollen künftig eine einmalige Betriebskostenpauschale von bis zu 5.000 Euro für den Zeitraum bis Ende Juni 2021 als steuerbaren Zuschuss erhalten können. Dazu wird die bisherige Erstattung von Fixkosten ergänzt um eine einmalige Betriebskostenpauschale (Neustarthilfe). Damit können Soloselbständige, die im Rahmen der Überbrückungshilfen III sonst keine Fixkosten geltend machen können, aber dennoch hohe Umsatzeinbrüche hinnehmen mussten, einmalig 25 Prozent des Umsatzes des entsprechenden Vorkrisenzeitraums 2019 erhalten. Die Neustarthilfe ist aufgrund ihrer Zweckbindung nicht auf Leistungen der Grundsicherung u.ä. anzurechnen.

Die Überbrückungshilfe III, die die Neustarthilfe enthalten wird, soll ab dem 1. Januar 2021 gelten. Aufgrund der nötigen technischen Programmierungen und der Abstimmungen mit den Ländern und der EU-Kommission können die Anträge einige Wochen nach Programmstart im neuen Jahr gestellt werden. Die Details zur Antragstellung werden vermutlich in den nächsten Wochen feststehen. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

Steuerstundungen im Überblick

Informationen zu Steuerstundungen finden Sie auf der Webseite des Finanzministeriums. Diese können über den Steuerberater und Zuständigen beim Finanzamt erreicht werden. 

Zur Schaffung von Liquidität der von der Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen wird die Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung 2020 auf Antrag zurückgezahlt. Details dazu finden Sie hier.

 

 

Alle Fördermittel auf einen Blick

Auf der Webseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie finden Sie einen Überblick zu allen Fördermitteln, die in Deutschland im Bedarfsfall zu unterstützen.

 

 

Informationen der KfW

Der KfW kommt im von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmenpakt die Aufgabe zu, die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern.

Finanzierungsprogramme für Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler, die im Zusammenhang mit der Coronavirus-Lage entsprechend angepasst wurden, hat die KfW im Rahmen einer KfW-Corona-Hilfe zusammengestellt. Die Förderbedingungen wurden modifiziert und erheblich erweitert. Daneben ermöglicht das Sonderprogramm „Direktbeteiligung für Konsortialfinanzierung“ (855) große Konsortialfinanzierungen unter Risikobeteiligung der KfW. Die Beantragung erfolgt über die Hausbank, informieren können Sie sich auf der Website der KfW.

Zudem wurde durch die Bundesregierung ein weitergehender KfW-Schnellkredit für Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern angekündigt, der unter anderem eine 100%ige Haftungsfreistellung und eine Kreditbewilligung ohne weitere Kreditrisikoprüfung umfasst.

 

 

Informationen der LfA Förderbank Bayern

Für die Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus stehen seitens der LfA eine kostenlose Beratung, Darlehens­programme sowie Risikoentlastungen durch Haftungsfreistellungen und Bürgschaften der LfA zur Verfügung. Voraussetzung für die Unterstützung ist ein grundsätzlich tragfähiges Geschäftsmodell und die Bereitschaft der Hausbanken, die LfA-Förderangebote in die Gesamtfinanzierung einzubinden.

Die Produkte der LfA, die vordergründig der Sicherung der Liquidität im Unternehmen angesichts der aktuellen Lage dienen, finden Sie hier:LfA Förderbank Bayern

Die Beantragung hat über die Hausbanken zu erfolgen, die LfA versichert eine zügige anschließende Bearbeitung.

Nach einer Änderung der beihilferechtlichen Vorgaben der EU wird das Angebot der LfA nun noch um ein neues Darlehensprodukt mit einer 100-prozentigen Haftungsfreistellung für Kleinunternehmer bis 10 Mitarbeiter ergänzt. Unternehmen bis 5 Mitarbeiter können dabei Darlehen bis zu 50.000 Euro erhalten, Unternehmen bis 10 Mitarbeiter bis zu 100.000 Euro.

 

 

Konjunkturprogrammn "NEUSTART KULTUR"

Mit "NEUSTART KULTUR" hat die Bundesregierung nun ein 250 Millionen schweres Rettungs- und Zukunftsprogramm für den Kultur- und Medienbereich aufgelegt. Gefördert werden unter anderem pandemiebedingte Investitionen und Projekte in ganz verschiedenen Bereichen von Kultur und Medien. Im Fokus stehen dabei vor allem Kultureinrichtungen, die überwiegend privat finanziert werden. 

Alle Informationen zum Förderprogramm "NEUSTART KULTUR" finden Sie hier.

Entschädigung für Tätigkeitsverbot aufgrund des Infektionsschutzgesetzes

Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einem Tätigkeitsverbot unterliegt oder unterworfen wird, beziehungsweise abgesondert wurde, und einen Verdienstausfall erleidet und dabei nicht krank ist, erhält grundsätzlich eine Entschädigung. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

 

 

Förderung für die Einrichtung von Home-Office-Arbeitsplätzen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) weitet vor dem Hintergrund ‎der Corona-Krise das Modul „Digitalisierung von Geschäftsprozessen“ des Förderprogramms „go-digital“ aus. ‎

Von der neuen Homeoffice-Förderung profitieren ab sofort kleine und mittlere ‎Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und des Handwerks.‎ Gefördert werden IT-Dienstleistungen, die die Einrichtung von Homeoffice-Plätzen zum ‎Ziel haben. Hierzu zählt vor allem der Aufbau sowie das Einrichten der zugehörigen ‎Hardware. Aber auch Software, die dabei zum Einsatz kommt und über die gängigen ‎Standards hinausgeht, ist ebenfalls förderfähig. ‎

 

 

Kurzarbeit

Kurzarbeitergeld oder Arbeitslosengeld II?

Kurzarbeitergeld: Agentur für Arbeit, Hotline für Anfragen aus dem Landkreis Miesbach 08031 202555

Arbeitslosengeld II: Fachbereich Arbeit und Soziales am Landratsamt | für allgemeine Fragen rufen Sie an, unter 08025 704 4108 | Anträge können Sie hier stellen.

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Bundesregierung und Gesetzgeber werden kurzfristig Sonderregeln zum Bezug von Kurzarbeitergeld erlassen. Sobald diese vorliegen, werden diese auf der Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht: Agentur für Arbeit

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Möglichkeit der Arbeitnehmerüberlassung zur Vermeidung von Kurzarbeit

Viele Unternehmen haben aktuell nicht ausgelastetes Personal und beantragen Kurzarbeit, während andere Unternehmen einen gestiegenen Personalbedarf verzeichnen – hier kann die Arbeitnehmerüberlassung der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eventuell Kurzarbeit vermeiden oder reduzieren. Dies ist derzeit unter Voraussetzungen auch ohne eine Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) möglich (siehe Merkblatt).

 

 

Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern"

Die COVID19-Krise erschwert es vielen Ausbildungsbetrieben, junge Menschen als Fachkräfte für die Zukunft auszubilden. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können nun die Ausbildungsprämie oder andere Förderungen aus dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ bei der Agentur für Arbeit beantragen. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

Informationen rund um das Thema Coronavirus im Gastgewerbe

Informationen rund um das Thema Coronavirus im Gastgewerbe finden Sie auf der Website der ATS.

 

 

Informationen für Kunst- und Kulturschaffende

Das Bayerische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft (bayernkreativ) stellt Ihnen hier eine Übersicht relevanter Hilfsprogramme und -maßnahmen zur Verfügung.

Am 21. April 2020 hat das Kabinett beschlossen, dass soloselbstständige KünstlerInnen und Kulturschaffende für insgesamt drei Monate eine monatliche Unterstützung von jeweils 1.000 Euro erhalten. Dieses Geld kann – im Gegensatz zur bisherigen Soforthilfe, die nur für laufende Betriebskosten verwendet werden darf – genutzt werden, um den Lebensunterhalt zu finanzieren und so den Verdienstausfall durch abgesagte Veranstaltungen etc. zu kompensieren. Das Geld  kann von den rund  30.000 in der Künstlersozialkasse Versicherten in Bayern beantragt werden. Die Beantragung der Förderung ist hier möglich.

 

 

Informationen der IHK

Die IHK München und Oberbayern hat Informationen für Unternehmen auf folgender Internetseite zusammengestellt: IHK

 

 

Informationen der Handwerkskammer

Für Handwerksbetriebe bietet die Handwerkskammer für München und Oberbayern hier Informationen. 

Ansprechpartner in der SMG:

Ihr Anliegen lässt sich über die oben genannten Informationen und Verweise nicht klären? Selbstverständlich stehen Ihnen die Mitarbeiter der SMG auch für Fragen zur Verfügung.

Sie erreichen uns telefonisch unter 08025 993720 sowie per E-Mail.

Neue Informationen werden wir weiterhin auf dieser Webseite veröffentlichen.

Mit Unterstützung:

Dieser Service wird durch die Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee unterstützt.