UMFASSENDE ORIENTIERUNG FÜR BERUFSANFÄNGER: NEUER AUSBILDUNGSKOMPASS IM LANDKREIS MIESBACH ERSCHIENEN
Der neue Ausbildungskompass für den Landkreis Miesbach
(Foto: SMG)
  • 113 Unternehmen mit 226 Ausbildungsplätzen aus dem Landkreis Miesbach
  • Onlineangebot um Berufecheck erweitert
  • Über 2.000 Magazine an die Schulen im Landkreis Miesbach ausgeliefert

Homeschooling, Videokonferenzen und Kontaktbeschränkungen: Corona hatte das vergangene Jahr fest im Griff, mit vielen Nachteilen im privaten wie auch im beruflichen Bereich. Dass viele Unternehmen auf Kurzarbeit umstellen mussten, wirkte sich auch auf die Rekrutierung neuer Mitarbeiter und die Einstellung von Azubis aus. Viele personalpolitische Entscheidungen, die wegen der Pandemie verschoben wurden, werden nun nachgeholt. Passend dazu erscheint der Ausbildungskompass für das Lehrjahr 2022, den die SMG Miesbach in der nunmehr 5. Auflage herausgibt, als wichtiges Instrument, um Kontakte anzubahnen und die Weichen für die berufliche Zukunft zu stellen.

 

Der Ausbildungskompass Landkreis Miesbach bietet einen umfassenden Überblick über 226 Ausbildungsmöglichkeiten in 113 Unternehmen. „Auf 142 Seiten sind nicht nur die klassischen Lehrstellen in den jeweiligen Unternehmen aufgelistet. Es finden sich darüber hinaus auch Informationen, welche Betriebe einen Ferienjob ober Praktika anbieten. Und natürlich ist auch aufgeführt, wo die Möglichkeit besteht, ein Duales Studium zu absolvieren“, betont Johann Holzinger, Regionalmanager für Bildung von der SMG Miesbach. Hinzu kommen Angaben, wo man den Bundesfreiwilligendienst, ein Freiwilliges Ökologisches Jahr oder ein Freiwilliges Soziales Jahr ableisten oder eine Ausbildung in Teilzeit absolvieren kann.


Neu ist in diesem Jahr der Berufecheck, der unter www.ausbildungskompass.de durchgeführt werden kann: Dabei können die jungen User ihre Wunschbranche mit den eigenen Stärken und den bevorzugten Schulfächern kombinieren, um per Mausklick eine Auswahl der dazu passenden Berufe zu finden. „Eine hervorragende Neuerung“, freut sich Johann Holzinger, „denn auf diese Weise kann schon mal eine kleine Vorauswahl getroffen werden, welcher Beruf ganz besonders gut zu den jeweiligen Interessenten passt.“


Der Umstand, dass Corona-bedingt im vergangenen Jahr bis auf die Stuzubi Digital keine Ausbildungsmessen stattfinden konnten, hat so ganz nebenbei zu einer verstärkten Nutzung des Ausbildungskompasses geführt. „In den Schulen, aber auch in den Unternehmen ist dieses Kompendium zum Informationsaustausch und zur Kontaktanbahnung nicht mehr wegzudenken“, betont Johann Holzinger von der SMG Miesbach. Der Ausbildungskompass leiste damit auch einen Beitrag zur Stärkung der regionalen Wirtschaft, „denn er bringt die jungen Menschen mit den Betrieben vor Ort zusammen“. Dies, so Johann Holzinger, trage dazu bei, den Landkreis Miesbach als bedeutenden Wirtschaftsstandort im südlichen Bayern dauerhaft zu stärken.


Die gedruckte Version des Ausbildungskompasses für das Lehrjahr 2022 wird derzeit an alle Schulen im Landkreis verteilt, um so die Zielgruppe unmittelbar zu erreichen: Schüler, Eltern und Lehrer. Außerdem ist der Ausbildungskompass in den Rathäusern, im Landratsamt, und bei der Agentur für Arbeit kostenlos erhältlich. Der Ausbildungskompass ist unter www.ausbildungskompass.de als digitale Version auch landkreisübergreifend abzurufen. „Online ist auch eine Umkreissuche für Jobs programmiert. Hier kann man sich zusätzlich auch gleich noch Informationen holen, wie man eine ins Auge gefasste Ausbildungsstelle mit Bus und Bahn erreichen kann“, erklärt Johann Holzinger.


Der Ausbildungskompass erscheint in den Landkreisen Altötting, Amberg, Ansbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Fürstenfeldbruck, Garmisch-Partenkirchen, Holzwinkel-Altenmünster, Miesbach, Pfaffenhofen, Starnberg und Weilheim-Schongau. Der Ausbildungskompass ist ein großes Gemeinschaftsprojekt: Herausgeber ist die jeweilige Wirtschaftsförderung der Landkreise in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt, der IHK München und Oberbayern, der Agentur für Arbeit, der Kreishandwerkerschaft und der Handwerkskammer für München und Oberbayern.

 

Über die SMG Standortmarketing-Gesellschaft Landkreis Miesbach:
Die SMG Standortmarketing-Gesellschaft Landkreis Miesbach ist vom Landkreis Miesbach mit der Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung beauftragt. Mit interdisziplinärer Projekt- und Netzwerkarbeit setzt sie sich dafür ein, die wirtschaftlichen Potenziale der Region auszubauen und zukunftsweisend zu entwickeln. Oberstes Leitziel ist dabei stets, die hohe Lebensqualität in der Region zu erhalten und als Partnerin mit Bürger*innen, Unternehmer*innen und Politiker*innen aus allen Sektoren zusammenzuarbeiten.
Die SMG ist dafür in neun Handlungsfeldern aktiv: Innovation & Gründen, New Work, Ausbildung & Bildung, Gewerberaum, Wohnraum, Regionales Einkaufen, Nachhaltigkeit, Mobilität sowie Fördermittel & Finanzierung. Innerhalb dieser Schwerpunkte setzt die SMG 30 Projekte und Dienstleistungen um, die zur integrativen Entwicklung des Landkreises beitragen. Dazu gehören unter anderem die OBERLANDCard, das mobile FabLab, die Ausbildungstour, das Miesbacher Weidefleisch und das EU-Förderprogramm LEADER.

Pressekontakt
Johann Holzinger
Regionalmanager für Bildung
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