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Der Begriff „Coworkation“ setzt sich aus „Co“ (=zusammen), „Work“ (=Arbeit) und „Vacation“ (=Urlaub) zusammen
(Foto: SMG / Andreas Leder)
  • „Coworkation ALPS“ will New-Work-Infrastruktur im Alpenraum ausbauen
  • Lebens- und Arbeitsraum Alpen soll gestärkt werden
  • Interregionales Netzwerk schließt sich unter Verein zusammen

 

Arbeiten und gleichzeitig Urlaub machen? Was manchen unvereinbar erscheint, ist für den Verein CoworkationALPS die ideale Kombination. Mit seinem länderübergreifenden Netzwerk will der Zusammenschluss kollaborative Lebens- und Arbeitsräume in den Alpen stärken.

Die Standortmarketing-Gesellschaft Landkreis Miesbach hat gemeinsam mit dem Stadtmarketing Bruneck aus Südtirol, Italien und der Standortagentur Tirol aus Österreich den Verein „Coworkation ALPS“ gegründet. Der Zusammenschluss hat sich zum Ziel gesetzt, die Infrastruktur für Coworkation in den Alpen auszubauen und ein Netzwerk aus Gemeinden, Anbietern und Nutzern knüpfen. Auf diese Weise sollen Gemeinden und regionale Unternehmen dabei unterstützt werden, die Entwicklung der Arbeitswelt für sich zu nutzen und progressive Lebens- und Arbeitsräume zu schaffen. Zu den 29 Gründer*innen gehören unter anderem Architekt*innen, Unternehmer*innen aus der Gastronomie sowie Vertriebs- und Gesundheitsmanager*innen.

Arbeit + Gemeinschaft + Freizeit
Der Begriff „Coworkation“ setzt sich aus „Co“ (=zusammen), „Work“ (=Arbeit) und „Vacation“ (=Urlaub) zusammen und beschreibt einen neuen Trend, der Coworking, also die Arbeit in gemeinschaftlich geteilten Räumen, mit Urlaubserlebnissen verbindet.

Teilnehmer*innen einer Coworkation haben die Möglichkeit sich von einer kreativen Arbeitsumgebung abseits vom eigenen Arbeitsalltag inspirieren zu lassen, sich mit anderen auszutauschen, zu netzwerken und Freizeitaktivitäten in organisierter Rahmenprogrammen zu nutzen. Wandern, mountainbiken, skifahren oder klettern soll genauso möglich sein, wie Wellness oder die Teilnahme an einem Coaching.

Coworkations ersetzen jedoch keinesfalls den Erholungsurlaub. Vielmehr ist das progressive Konzept dazu gedacht, die Arbeitsstrukturen zu öffnen und flexible Konzepte zu erlauben.

Länderübergreifende Kooperation
Mit dem Coworkation-ALPS-Netzwerk entwickelt die SMG ein weiteres Innovationsprojekt für den Landkreis Miesbach. Der Trend Coworkation soll dazu beitragen, den Alpenraum als innovativen und zukunftsorientierten Wirtschaftsraum zu positionieren. Neue Formen der Arbeit (New Work) sollen in dem Vorhaben von den beteiligten Regionen genutzt werden, um eine neue Seite des Alpenraums zu zeigen.

Negative Trends, wie die Abwanderung von jungen, qualifizierten Talenten, Leerstand, Arbeitslosigkeit oder die einseitige Entwicklung der lokalen Wirtschaft sollen mit Hilfe des modernen Konzepts abgeschwächt werden.

Veronika Müller, Projektmanagerin Innovation der Standortmarketing-Gesellschaft Landkreis Miesbach: „Coworkation ist eine moderne Idee, die Arbeit, Gemeinschaft und Aspekte von Freizeit bzw. Urlaub verbindet. Regionen die auf Coworkation-Angebote setzen, positionieren sich offen für eine zukunftsorientierte Arbeitswelt.“

Frischer Wind für die Alpen
Um Coworkations anbieten zu können, bedarf es einer professionellen Infrastruktur. Viele Dörfer und Gemeinden verfügen bereits über gut ausgebaute Straßen, eine schnelle Internetverbindung und ausreichend Unterkünfte. Nicht so selbstverständlich sind auf Zeit vermietbare Arbeitsplätze oder Anbieter, die die Rahmenbedingungen einer Coworkation organisieren.

Veronika Müller: „Als Verein können wir bei der Entwicklung eines Coworkation-Konzepts beraten und mit unserem Netzwerk unterstützen. Am Anfang werden wir viel Aufklärungsarbeit an der Basis machen und mit Unternehmen und Gemeinden in Kontakt treten.“

Über die SMG Standortmarketing-Gesellschaft Landkreis Miesbach:
Die SMG Standortmarketing-Gesellschaft Landkreis Miesbach ist vom Landkreis Miesbach mit der Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung beauftragt. Mit interdisziplinärer Projekt- und Netzwerkarbeit setzt sie sich dafür ein, die wirtschaftlichen Potenziale der Region auszubauen und zukunftsweisend zu entwickeln. Oberstes Leitziel ist dabei stets, die hohe Lebensqualität in der Region zu erhalten und als Partnerin mit Bürger*innen, Unternehmer*innen und Politiker*innen aus allen Sektoren zusammenzuarbeiten.

Die SMG ist dafür in neun Handlungsfeldern aktiv: Innovation & Gründen, New Work, Ausbildung & Bildung, Gewerberaum, Wohnraum, Regionales Einkaufen, Nachhaltigkeit, Mobilität sowie Fördermittel & Finanzierung. Innerhalb dieser Schwerpunkte setzt die SMG 30 Projekte und Dienstleistungen um, die zur integrativen Entwicklung des Landkreises beitragen. Dazu gehören unter anderem die OBERLANDCard, das mobile FabLab, die Ausbildungstour, das Miesbacher Weidefleisch und das EU-Förderprogramm LEADER.

Pressekontakt
Laura Alt
Kommunikationsmanagerin
t: +49 (0) 80 25 - 993 72 27
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Anschrift
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