Bilanz nach einem Jahr OBERLANDCard
Ein Jahr OBERLANDCard: v.l.n.r. Projektleiter bei der SMG Florian Brunner, Landrat Olaf von Löwis, SMG- Geschäftsführer Alexander Schmid sowie Projektmanagerin Patricia Karling feiern den ersten Geburtstag der OBERLANDCard.
(Foto: SMG)
  • Regionaler Einzelhandel, Direktvermarkter*innen und Gastronomie profitieren vom OBERLANDCard-System
  • Regionale Arbeitgeber schätzen OBERLANDCard als Bonus-System für ihre Mitarbeiter*innen
  • OBERLANDGutschein hat sich als Geschenk etabliert – bereits Gutscheine im Wert von über 29.000 € ausgegeben

 

Einkaufen vor Ort, die regionale Kaufkraft stärken und lokale Arbeitsplätze sichern, waren einige der Ziele, mit denen die SMG Standortmarketing-Gesellschaft Landkreis Miesbach vor gut einem Jahr die OBERLANDCard gestartet hat. Inzwischen hat sich das erste landkreisweite Bonusbezahlsystem Deutschlands bestens etabliert.

 

Heute sind bereits 3000 Karten im Umlauf, 56 Geschäfte geben beim Einkauf Bonuspunkte und lösen diese auch wieder als Rabatt beim Einkauf ein. Über 20 Unternehmen laden ihren Mitarbeiter*innen monatlich Boni zwischen 30 und 50 EURO auf deren OBERLANDCard. Diese gelten als Sachzulagen und sind damit für den Arbeitgeber steuerfrei. In diesen Genuss kommen inzwischen landkreisweit knapp 300 Angestellte. Darüber hinaus haben 13 Arbeitgeber OBERLANDCard oder OBERLANDGutscheine als Geburtstags-, Weihnachtsgeschenk oder als Gratifikation an ihre Mitarbeiter*innen vergeben.

 

„In den vergangenen zwölf Monaten haben Arbeitgeber aus dem Landkreis für ihre Mitarbeiter*innen bereits 125.000 EURO als steuerfreie Sachzuwendung auf die OBERLANDCard geladen“, erläutert Florian Brunner, Projektleiter bei der SMG Standortmarketing-Gesellschaft Landkreis Miesbach. Das sei mehr als man erwartet habe, so Florian Brunner. Insgesamt wurden mit der OBERLANDCard schon rund 12.000 Transaktionen getätigt.

 

Von Anfang an ist die Miesbacherin Gabriele Hein-Fischer vom „Nähparadies Hein“ als Partnerunternehmen bei der OBERLANDCard dabei. „Das ist für uns ein tolles Angebot, den Einkauf unserer Kund*innen mit einem Rabatt zu honorieren und neue Kund*innen zu gewinnen“, ist die Geschäftsfrau überzeugt. Zugleich konnte sie seit Einführung der OBERLANDCard ein Umsatzplus verzeichnen, trotz der wirtschaftlich schwierigen Corona-Monate und den damit verbunden Einschränkungen im Handel. 

 

Auch Landrat Olaf von Löwis, Aufsichtsratsvorsitzender der SMG, freut sich über die erfolgreiche Etablierung der OBERLANDCard: „Das ist ein wichtiger Impuls für unseren Landkreis.“ Damit, so von Löwis, sei eine attraktive Alternative zum Online-Handel sowie den Angeboten der großen Handelsketten geschaffen worden. „Wir brauchen die regionale Wirtschaft, um der schleichenden Verödung der Ortskerne entgegenzuwirken“, betont der Landrat. In seiner Funktion als Arbeitgeber ging er mit gutem Beispiel voran und veranlasste, dass alle 444 Mitarbeiter*innen des Landratsamtes ein Weihnachtsgeschenk in Höhe von 44 EURO als OBERLANDGutschein erhalten haben. Davon konnten sie dann in lokalen Geschäften einkaufen. Olaf von Löwis: „Damit bleibt die Kaufkraft in unserem Landkreis.“

 

Anja Frank, Geschäftsführerin der Frank Dental GmbH aus Gmund sieht die OBERLANDCard als starke Chance für alle Arbeitgeber. “Die Gewinnung von Fachkräften und die langfristige Bindung und Motivation von Mitarbeitenden gehören zu den größten Herausforderungen für Arbeitgeber. Die Lebenshaltungskosten erhöhen sich für alle, wie kann man hier seine Mitarbeitenden unterstützen und ihnen etwas Gutes tun? Die OBERLANDCard ist dafür das spannendste und nachhaltigste Produkt in der Region. Eine wirklich tolle Wertschätzung für das Team. Gebührenfrei und auch noch total easy in der Handhabung.”

 

Projektmanagerin Patricia Karling sieht die Entwicklung der OBERLANDCard als Erfolgsgeschichte, in der noch viel Potential stecke. Das seien vor allem die Aufladungen und Gutscheine als Zuwendungen für die Belegschaft. „Wir wollen noch viel mehr Arbeitgeber überzeugen, so in ihre Mitarbeiter*innen und die Region zu investieren“, erklärt sie. „Zugleich möchten wir noch weitere Partnergeschäfte gewinnen, um die OBERLANDCard für alle noch attraktiver zu machen.“

 

„Der Name OBERLANDCard ist ganz bewusst gewählt“, ergänzt Alexander Schmid, Geschäftsführer der SMG Standortmarketing-Gesellschaft Landkreis Miesbach. „Damit wird die regionale Identität gestärkt.“ Alexander Schmid hatte die Einführung der OBERLANDCard angeschoben. Unter dem bayerischen Oberland sei jedoch nicht nur der Landkreis Miesbach zu verstehen, so Schmid, sondern eine größere Region. „Wir sind aktuell in einem engen Austausch mit den Landkreisen Weilheim Schongau und Garmisch-Partenkirchen. Der geographische Raum der OBERLANDCard könnte somit noch in diesem Jahr vergrößert werden“, berichtet der SMG-Geschäftsführer.

 

Über die SMG Standortmarketing-Gesellschaft Landkreis Miesbach:

Die SMG Standortmarketing-Gesellschaft Landkreis Miesbach ist vom Landkreis Miesbach mit der Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung beauftragt. Mit interdisziplinärer Projekt- und Netzwerkarbeit setzt sie sich dafür ein, die wirtschaftlichen Potenziale der Region auszubauen und zukunftsweisend zu entwickeln. Oberstes Leitziel ist dabei stets, die hohe Lebensqualität in der Region zu erhalten und als Partnerin mit Bürger*innen, Unternehmer*innen und Politiker*innen aus allen Sektoren zusammenzuarbeiten.

 

Die SMG ist dafür in neun Handlungsfeldern aktiv: Innovation & Gründen, New Work, Ausbildung & Bildung, Gewerberaum, Wohnraum, Regionales Einkaufen, Nachhaltigkeit, Mobilität sowie Fördermittel & Finanzierung. Innerhalb dieser Schwerpunkte setzt die SMG 30 Projekte und Dienstleistungen um, die zur integrativen Entwicklung des Landkreises beitragen. Dazu gehören unter anderem die OBERLANDCard, das mobile FabLab, die Ausbildungstour, das Miesbacher Weidefleisch und das EU-Förderprogramm LEADER.

 

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Pressekontakt
Florian Brunner
Projektverantwortlicher OBERLANDCard
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83714 Miesbach