Podcast Miesbacher Milchkandl geht auf Sendung
Interessante Gespräche, hier mit Alexander Schmid, nimmt Kathleen Ellmeier für den Podcast auf. (Foto: SMG)
  • Öko-Modellregion Miesbacher Oberland mit Mikrofon im Landkreis unterwegs
  • Auf der Suche nach Fragen und Antworten rund um die Landwirtschaft
  • Podcast ist Grundlage für Zukunftswerkstatt "Landwirtschaft und Ernährung"

 

Aktuell produziert die Öko-Modellregion Miesbacher Oberland (ÖMR) mehrere Podcasts. Diese sind Grundlage für eine Vision, wie es gut mit den bäuerlichen Familienbetrieben in der Region weitergehen kann.

 

Zum Hintergrund:

Im Jahr 2021 fanden zwei „Runde Tische“ zum Thema Landwirtschaft im Landratsamt Miesbach unter der Federführung von Landrat Olaf von Löwis statt. Verschiedenste Herausforderungen kamen dabei ans Licht. Es war aber auch eine große Unzufriedenheit und auch Resignation in der Landwirtschaft zu spüren. Aber jammern und schimpfen allein hilft nicht weiter. So wurde schnell klar, dass eine Vision für die Entwicklung der nächsten fünf, zehn oder auch zwanzig Jahre notwendig ist. Denn für das Drehen an den einzelnen Stellschrauben ist ein klares Ziel notwendig.

 

Öko-Modellregion kümmert sich um die Zukunft in Sachen Landwirtschaft und Ernährung:

Diese Aufgabe übernimmt nun gerne die ÖMR gemeinsam mit der Standortmarketing-Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH (SMG). Auf der Suche nach Fragen und Antworten ist Kathleen Ellmeier im Landkreis unterwegs. Neben den Herausforderungen rund um die Landwirtschaft sollen aber auch die Wünsche der Bürger und Gäste betrachtet werden. Nicht zuletzt wird nach erfolgversprechenden Bio-Wertschöpfungsketten gesucht. Im Anschluss an die Veröffentlichung der Podcast-Folgen ist eine Zukunftswerkstatt geplant. Ziel dabei ist es, eine Vision zu entwickeln, wie es gut mit der Landwirtschaft im Landkreis Miesbach weitergehen kann.

 

Im Podcast #1 spricht Wirtschaftsförderer über den Standortfaktor Kulturlandschaft:

Beim ersten Podcast gibt unter anderem Alexander Schmid, Geschäftsführer der SMG, einen Einblick in seine Sichtweise. „In einer landkreisweiten Unternehmerbefragung ist herausgekommen, dass der Standortfaktor Kulturlandschaft als ein sehr guter und auch sehr wichtiger Standortfaktor bewertet wird. Deshalb sehe ich meine Aufgabe auch darin, diesen positiv besetzten Standortfaktor zu erhalten, nicht zuletzt auch aus wirtschaftlichen Gründen“, so Alexander Schmid „Eine Möglichkeit kann der Biolandbau sein. Deshalb hat auch die ÖMR ihren Sitz bei der SMG.“

 

Nutzen vorhandener Ideen und Visionen:

Schon vorhandene Ideen und Visionen werden von Kathleen Ellmeier mit einbezogen. „Gerne baue ich auf bereits vorhandene Erkenntnisse auf und bin froh über die vielen Initiativen im Landkreis.“ So gab es beispielsweise im letzten Jahr das Zukunftsforum von „anders wachsen“. Oder auch die Idee vom „Miesbacher Weg“ der Zivilcourage Miesbach e.V. zeigt zielführende Ansätze auf. Nicht zuletzt hat die Lokale Aktionsgruppe im Rahmen von LEADER ihre Entwicklungsstrategie für den Landkreis aktuell überarbeitet. Ellmeier ist überzeugt: „All diese Ideen werden Einklang finden in die Betrachtungen. Auch wird gerne die Kompetenz des Bayerische Bauernverbands und vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Holzkirchen genutzt für eine Vision, wie es - gemeinsam mit den Bürgern und den Gästen - gut mit unseren bäuerlichen Familienbetrieben in der Region weitergehen kann.“

 

Jetzt reinhören:

Den Podcast gibt es auf dem Youtube - Kanal der Öko-Modellregion, auf der Internetseite der ÖMR und auf Facebook zum anhören.

 

 

Über die Öko-Modellregion:

In der ÖMR arbeiten alle 17 Gemeinden des Landkreises, der Landkreis, Landwirte, Verarbeiter und Verbraucher zusammen, um den ökologischen Landbau in der Region voranzubringen. Die ÖMR fungiert dabei als Ansprechpartner für Landwirte, Erzeuger, Verarbeiter, Bäcker und Metzger, gastronomische Betriebe, Händler und Außerhausverpfleger sowie Initiativen und engagierte Verbraucher. Sie berät und informiert zu aktuellen Fragestellungen und grundsätzlichen Themen. Dazu gehört die Rohstoffbeschaffung, aber auch Vermarktung, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, Finanzierung und Förderung. Darüber hinaus begleitet die ÖMR Unternehmer und Initiativen bei ihren Projekten hinsichtlich Kooperationen, Förderungen oder Veranstaltungen. In der ÖMR sind 34 % der bäuerlichen Betriebe biozertifiziert. Der Anteil an Bio-Bauern im Landkreis ist damit der höchste in Deutschland. Darüber hinaus halten sich über 70 % der Landwirte freiwillig an die Vorgaben des Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) und wenden besonders umweltschonende und extensive Bewirtschaftungsverfahren an. Das Miesbacher Oberland gehört bereits seit 2015 zu den inzwischen 27 Öko-Modellregionen, die derzeit als Impulsgeber an der Weiterentwicklung des ökologischen Landbaus in Bayern arbeiten. Aufgabe aller staatlich anerkannten Öko-Modellregionen ist es, die Produktion heimischer Bio-Lebensmittel und das Bewusstsein für regionale Identität voranzubringen. Gefördert vom Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) können Regionen Projektideen beispielsweise zur regionalen Wertschöpfung, der Vermarktung von Bio-Lebensmitteln, oder auch pädagogische Angebote umsetzen. Die ÖMR Miesbacher Oberland hat ihren Sitz bei der SMG.

 

Über die SMG Standortmarketing-Gesellschaft Landkreis Miesbach:

Die SMG ist vom Landkreis Miesbach mit der Kreisentwicklung und der Wirtschaftsförderung beauftragt. Mit interdisziplinärer Projekt- und Netzwerkarbeit setzt sie sich dafür ein, die wirtschaftlichen Potenziale der Region auszubauen und zukunftsweisend zu entwickeln. Oberstes Leitziel ist dabei stets, die hohe Lebensqualität in der Region zu erhalten und als Partnerin mit Bürgern, Unternehmern und Politikern aus allen Sektoren zusammenzuarbeiten. Die SMG ist dafür in neun Handlungsfeldern aktiv: Innovation & Gründen, New Work, Ausbildung & Bildung, Gewerberaum, Wohnraum, Regionales Einkaufen, Nachhaltigkeit, Mobilität sowie Fördermittel & Finanzierung. Innerhalb dieser Schwerpunkte setzt die SMG 30 Projekte und Dienstleistungen um, die zur integrativen Entwicklung des Landkreises beitragen. Dazu gehören unter anderem die OBERLANDCard, das mobile FabLab, die Ausbildungstour, das Miesbacher Weidefleisch und das EU-Förderprogramm LEADER.

 

Pressekontakt
Kathleen Ellmeier
Öko-Modellregion Miesbacher Oberland
Tel. 08025 99372-15
Mail: ke@smg-mb.de

Anschrift
Öko-Modellregion Miesbacher Oberland
c/o SMG Landkreis Miesbach mbH
Rathausplatz 2
83714 Miesbach