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Ab jetzt darf die OBERLANDCard im Geldbeutel nicht mehr fehlen: Seit dem 3. Mai läuft im Landkreis Miesbach das erste landkreisweite Bonusbezahlsystem Deutschlands!
(Foto: SMG)
Zum Projekt OBERLANDCard

Die Menschen im Landkreis Miesbach für das Einkaufen vor Ort zu begeistern, ist das erklärte Ziel der OBERLANDCard. Denn der Wert von kleinen Geschäften, Direktvermarkter*innen und Hersteller*innen regionaler Produkte geht über die Nahversorgung allein hinaus.

  • Endlich: Die Standortmarketing-Gesellschaft launcht die OBERLANDCard und den OBERLANDGutschein am 3. Mai 2021 – trotz verlängerten Lockdowns
  • Seit Montag, 3. Mai 2021, können mit der OBERLANDCard beim Einkaufen Bonuspunkte bei über 70 regionalen Partner*innen gesammelt und eingelöst werden
  • Ursprünglich geplanter Start wurde wegen Lockdown-Verlängerung mehrmals verschoben

 

Die Menschen im Landkreis Miesbach für das Einkaufen vor Ort zu begeistern, ist das erklärte Ziel der OBERLANDCard. Denn der Wert von kleinen Geschäften, Direktvermarkter*innen und Hersteller*innen regionaler Produkte geht über die Nahversorgung allein hinaus. Der verlängerte Lockdown soll den Start nun nicht mehr länger hinauszögern.

 

Die schon seit Jahren bestehende Problematik der Abwanderung von Kund*innen zum Internet-Versandhandel und zu Groß-Handelsketten wird durch die Pandemie bedingte Situation derzeit noch verschärft. Die OBERLANDCard und der OBERLANDGutschein sollen diesem Trend nun nachhaltig entgegenwirken und als erstes landkreisweites Bonusbezahlsystem Deutschlands effektiv den regionalen Zusammenhalt von Unternehmer*innen und Kundschaft im Landkreis Miesbach stärken.


Florian Brunner, Projektleiter und Regionalmanager bei der SMG Standortmarketing-Gesellschaft Landkreis Miesbach: „Mit der OBERLANDCard wollen wir dazu beitragen, die Ortskerne vor dem Aussterben zu retten. Ohne Einzelhändler*innen, regionale Produzent*innen und Gastronomien drohen ehemals belebte Plätze in den Gemeinden zu verwaisen. Die Pandemie befeuert diese Entwicklung ohnehin.“

 

Start trotz Lockdown
Eigentlich war die Einführung des OBERLAND-Kartensystems bereits für März vorgesehen. Die Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz für eine Fortführung des Lockdowns wenige Tage vor dem ursprünglichen Start-Termin legten nahe, den Launch zu verschieben. Nachdem auch der Ersatztermin im April aufgrund der wenig verbesserten Lage nicht wahrgenommen wurde, soll es aber nun nicht mehr länger ins Ungewisse hinausgezögert werden: Viele der über 70 Partner*innen und die bereits teilnehmenden 16 Arbeitgeber*innen sprachen sich dafür aus, trotz des Lockdowns zu starten. Die positive Signalwirkung eines vielversprechenden und Solidarität fördernden Projektstarts setzt ein positives Zeichen in Sachen produktiver Weiterentwicklung und Zusammenhalt im Landkreis.


Ein weiterer Vorteil: Beim derzeitig für den Einzelhandel geltende Click & Collect- und/oder Terminvergabe-System kann den Fragen der Kund*innen bezüglich der OBERLANDCard bei Bedarf genug Raum gegeben werden.


Für die teilnehmenden Partner*innen übernimmt die SMG außerdem für die ersten drei Monate die Nutzungsgebühren.

 

Wie funktionieren OBERLANDCard und OBERLANDGutschein für die Konsument*innen?
Mit der blauen OBERLANDCard können Kartenbesitzer*innen Bonuspunkte, die sogenannten OBERLANDPunkte, sammeln. Die Punkte bekommt man auf der persönlichen OBERLANDCard bei einem Einkauf in einem teilnehmenden Partnerbetrieb gutgeschrieben. Pro bezahltem Euro erhalten die Kund*innen mindestens 2 OBERLANDPunkte (1 OBERLANDPunkt entspricht 1 Cent). Ab einer Anzahl von 100 Punkten (1 €) können diese als Rabatt eingelöst werden. Erhältlich und nutzbar ist die OBERLANDCard bei allen teilnehmenden Unternehmen im gesamten Landkreis Miesbach. Einen Überblick über alle bereits beteiligten Partner*innen kann man sich unter www.oberlandcard.com verschaffen.

 

Auch der OBERLANDGutschein ist bei allen Partner*innen erhältlich und einlösbar. Die grüne Schwester der OBERLANDCard kann mit einem frei wählbaren Betrag zwischen 5 € und 100 € aufgeladen und ganz flexibel und nach persönlichem Gusto bei einem teilnehmenden Betrieb eingelöst werden. Erst wenn die verbuchte Summe komplett aufgebraucht ist, verliert der OBERLANDGutschein seine Gültigkeit.

 

Datenschutz hat oberste Priorität: Die OBERLANDCard ist keine Datenkrake!
Die Daten, die durch die Nutzung der OBERLANDCard notwendigerweise entstehen, werden nicht an Dritte weitergegeben, die nicht innerhalb des Systems mit der Datenverarbeitung beauftragt sind. Außerdem werden keine Profile von Kartenbenutzer*innen erstellt. Die Daten der Kund*innen werden lediglich über die Kartennummer registriert, äußerst sensibel und nach den strengen Richtlinien der DSGVO und dem BDSG behandelt. Beim Einlesen der OBERLANDCard im Geschäft wird nur der Name der Kund*in angezeigt – und auch nur, wenn dieser bei der Onlineregistrierung der OBERLANDCard angegeben wurde. Besitzerin und damit Verwahrerin der Daten ist alleinig die Betreiberin, also die SMG Standortmarketing-Gesellschaft Landkreis Miesbach.

 

Wie sich Arbeitgeber*innen beteiligen und profitieren können
Nach wie vor ist der Mangel an Fachkräften ein brisantes Thema. Um qualifizierte Mitarbeiter*innen zu akquirieren, die Zufriedenheit der Belegschaft zu erhöhen und damit die Bindung zu steigern, können Arbeitgeber*innen auf die OBERLANDCard ihrer Angestellten bis zu 44 € pro Monat in Form von OBERLANDPunkten als steuerfreie Sachzuwendung verbuchen. Auch einmalige Sonderzahlungen von bis zu 60 € pro Jahr zum Geburtstag, Jubiläum oder ähnliches sind möglich. Die Teilnahme ist für die Arbeitgeber*innen kostenfrei und nur mit dem minimalen Aufwand, die Überweisung für die Angestellten (ggf. monatlich) zu bestätigen, verbunden.


Inzwischen haben sich 16 Arbeitgeber*innen mit über 1250 Angestellten für eine derartige Nutzung der OBERLANDCard registriert. Dadurch wird eine direkte Wertschöpfung für die teilnehmenden Partner*innen in Handel, Betrieb und Gastronomie generiert.

 

Die Vorteile der OBERLANDCard für die Region
Als erstes landkreisweites Bonusbezahlsystem in Deutschland kann die OBERLANDCard durchaus als Leuchtturmprojekt bezeichnet werden. Auch das Bayerische Staatsministerium für Finanzen und Heimat hat die positive Schwungkraft des Projekts erkannt und fördert die OBERLANDCard im Rahmen des Programms Regionale Identität mit über 200.000 €.


Die SMG selbst protegiert die Partnerbetriebe der OBERLANDCard in Sachen Marketing, durch eine gemeinsame Plattform und jährlich geplante Aktionen, die die Sichtbarkeit des stationären Handels, der regionalen Gastronomie und der lokalen Produzent*innen erhöhen. Durch das Belohnen von Einkäufen in der Region wird der positive Trend weg vom globalen Onlinehandel, hin zu regionaler Konsumentenorientierung verstärkt und damit die Sensibilität für die lokale Wirtschaftsvielfalt in den diversen Bereichen erhöht. Durch diese Art der Stärkung von ökonomischen Kreisläufen im Landkreis gehen Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung Hand in Hand.


Sobald sich die OBERLANDCard im Landkreis Miesbach erfolgreich etabliert hat, können sich die Nachbarlandkreise im Oberland anschließen. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits.


Olaf von Löwis, Landrat Landkreis Miesbach: „Bereits vor der Pandemie mussten sich Gemeinden um lebendige Ortskerne bemühen. Einzelhändler*innen, Dienstleister*innen und Gastronomie stehen jedoch seit Beginn der Pandemie noch stärker unter Druck als zuvor. Deshalb kommt das neueste Projekt der SMG gerade jetzt besonders recht, denn das Projekt bündelt und stärkt gleich mehrere Wirtschaftszweige. Und damit nicht genug: Es hat auch noch das Potenzial sich positiv auf die Entwicklung unserer Gemeinden auszuwirken.“

 

Über die SMG Standortmarketing-Gesellschaft Landkreis Miesbach:
Die SMG Standortmarketing-Gesellschaft Landkreis Miesbach setzt sich mit interdisziplinärer Projekt- und Netzwerkarbeit dafür ein, die wirtschaftlichen Potenziale der Region auszubauen und zukunftsweisend zu entwickeln. Oberstes Leitziel ist dabei stets, die hohe Lebensqualität in der Region zu erhalten und als Partner mit Bürger*innen, Unternehmer*innen und Politiker*innen aus allen Sektoren zusammenzuarbeiten.


Dabei fungiert die SMG als Dach, unter dem Förderprogramme wie LEADER, die Öko-Modellregion und das Regionalmanagement Bayern organisiert sind. Aber auch Projekte wie die Ausbildungstour Landkreis Miesbach, die offene Forschungswerkstatt „Oberlab“ mit dem mobilen FabLab oder die Initiative ServusZUKUNFT wurden durch die SMG ins Leben gerufen.

Pressekontakt
Florian Brunner
Projektverantwortlicher OBERLANDCard
t: +49 (0) 80 25 - 993 72 23
e: fb@smg-mb.de

Anschrift
SMG Standortmarketing Gesellschaft mbH
Rathausplatz 2
83714 Miesbach
www.smg-mb.de